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Ich glaube


Glaube lebt nicht aus sich selbst. Er braucht eine Quelle. Das Wort, das mein Leben trägt, kann ich mir unmöglich selber sagen oder zusprechen. Es muss von außen kommen. Es soll mich ja gerade aus dem befreien, was mein Gewissen beschwert, mich zu Boden wirft und „mir die Kehle zuschnürt“, aus „meiner Verkrümmung in mir selbst“ herausholen. Das kann nur das Wort des Gottes, der mit seinem Wort die Menschen und alle Geschöpfe ins Sein gerufen hat, der allein ihnen auch ein neues Sein verleihen kann.

Die Quelle des Glaubens ist das Wort Gottes. Wort Gottes, das ist zum einen Jesus Christus selbst (Joh 1,1-14), in dem Gott sich der Welt zuwendet, in der er selbst zu den Menschen gekommen ist, um sie heil werden zu lassen. Jesus Christus selbst ist als Herr seiner Gemeinde der letzte Maßstab für das, was Wort Gottes ist. Er ist aber kein Maßstab, den die Gemeinde in der Hand haben könnte. Darum ist das Wort Gottes zweitens die Bibel, in der die grundlegenden Zeugnisse der Geschichte Gottes mit den Menschen und seiner Offenbarung in Jesus Christus festgehalten sind. An der Bibel mit ihren Schriften wird deutlich: Die Gemeinde kann sich das, was Wort Gottes ist, nicht zurechtbiegen, so wie sie es gern hätte. Es steht über ihr, es ist ihr Gegenüber. Hier, nur hier findet sie das Kriterium für das rechte Reden von Gott und den Maßstab für das rechte Handeln der Gemeinde und der Christen. Wort Gottes, das schließt auch ein, dass es sich dem Menschen und seinem Tun energisch in den Weg stellt und ihm das Falsche dieses Tuns aufzeigt.

Wort Gottes meint aber schließlich, wenn jemand einem anderen Menschen oder der versammelten Gemeinde die frohe Botschaft zuspricht: „Das was Jesus gewirkt hat, gilt auch für dich, für euch!“ Wenn so die fixierten Worte und Geschichten der Bibel wieder zum mündlichen Wort werden, dann kann der Heilige Geist, wie Jesus es versprochen hat, das Wort zu dem seinen machen und in den Menschen Glauben wirken: „Ja, das ist für mein Leben wahr, darauf kann und möchte ich mich verlassen.“

Im folgenden finden Sie einige Texte, die vom Glauben sprechen: Texte, die die Geborgenheit des Glaubenden zeigen wie Psalm 23 oder Römer 8,31-39, Texte, die das Wort Gottes als Maßstab verdeutlichen wie die 10 Gebote, Texte, die den Inhalt des Glaubens in der Bibel zusammenfassen wie die Glaubensbekenntnisse.

Dr. Detlef Metz

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Termine
08.09.2010 9:00 Uhr
Freudenberger Frauenfrühstück
Freudenberg
09.09.2010 20:00 Uhr
Kreuz & Quer "Vertilge sie ohne Gnade"
Erlöserkirche
11.09.2010 17:00 Uhr
Benefizkonzert
Freudenberg
12.09.2010 10:00 Uhr
Missionsfest der Kirchengemeinde
Alchen
12.09.2010 10:00 Uhr
Kantatengottesdienst in der Nikolaikirche
Siegen
Tageslosung für Dienstag, 7. September 2010:
Sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR.
Hesekiel 34,30

Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.
Römer 11,2

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